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Spiritualität 4.0 - Funktionieren Sinnsuche und Gemeinschaft auch online?

Die 8. Ausgabe von #digit-R fragt am 15. April um 19:30 Uhr, wie die durch Corona erzwungene Digitalisierung Sinnsuche, Religionsausübung und Gemeinschaft verändert hat.

Die Corona-Kontaktbeschränkungen habe viele, zuvor noch nicht digitalisierte Bereiche, ins Internet gedrängt. Nicht nur das Online-Shopping hat Auftrieb bekommen; auch Gottesdienste, Zen-Meditationen oder Achtsamkeitskurse finden inzwischen digital statt. Ähnlich wie manch Einzelhändler fürchtet, dass nach Corona viele Kunden nicht mehr den Weg zurück in den Laden finden, bangen auch die Kirchen um die Rückkehr der Gläubigen in die Gotteshäuser. Die 8. Auflage der Veranstaltung #digit-R betrachtet diese Entwicklung unter dem Titel Spiritualität 4.0 – Funktionieren Sinnsuche und Gemeinschaft auch online? Am 15. April diskutieren Experten um 19.30 Uhr die durch die aufgezwungene Digitalisierung verursachten Veränderungen der gelebten Spiritualität.

Prof. Andreas Büsch von der Katholischen Hochschule Mainz eröffnet den Abend mit einem Impuls. Er geht dabei der Frage nach, wie die Digitalisierung gesellschaftliche Entwicklungen katalysiert und den gesellschaftlichen Zusammenhalt verändert. Als Leiter der Clearingsstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz berät der Pädagoge und Theologe Büsch die Oberhirten; unter anderem in Fragen der Digitalisierung.

Rena Kagerer, Pastoralreferentin bei der Katholischen Hochschulgemeinde Regensburg, und der Regensburger Achtsamkeitslehrer und Zen-Kurs-Leiter Dr. Florian Seidl berichten, ob und wie die durch Corona erzwungene Transformation analoger Gemeinschaftserlebnisse und Spiritualitätserfahrungen ins Digitale gelungen ist. Die Politologin Selina Winkler stellt Ihre Forschungsergebnisse zum Thema, wie verstärken spirituelle Mechanismen in der Alternativmedienszene die Entwicklung von Verschwörungsmythen, vor.

Unter der Moderation von Christian Omonsky diskutieren die Beteiligten, die Veränderungen und Lerneffekte nach über einem Jahr mehr oder weniger strengen Corona-Beschränkungen. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wie die erzwungene Digitalisierung Sinnsuche, Religionsausübung und Gemeinschaftserlebnisse verändert haben, welche Mechanismen und Erfahrungen lassen sich auch nach Ende der Pandemie positiv nutzen und wo gilt es gegenzusteuern. Als Kooperationspartner fungiert bei der 8. Ausgabe von #digit-R die Katholische Erwachsenenbildung Regensburg Stadt.

Da die bayerischen Corona-Regeln nach momentanem Stand keine Veranstaltungen mit Livepublikum zulassen, findet der Abend ausschließlich online statt.
Der Stream startet am 15. April um 19:30 Uhr auf www.digit-r.dams-fahrner.de


Weitere Information: www.digit-r.de