Regensburg Arcaden

Regensburg Arcaden spenden eine Wagenladung voll Playmobil

Familienpaten des Kinderschutzbunds verschenken das Spielzeug an betreute Familien / Rund 900 Euro Erlös aus Spendenaktion während des Corona-Lockdowns

Die Regensburg Arcaden haben dem Regensburger Kinderschutzbund eine Wagenladung voll Playmobil-Artikel gespendet. „Damit werden unsere Familienpaten bei ihren Besuchen in nächster Zeit viel Freude bereiten“, bedankt sich Maria Göpferich, Geschäftsstellenleiterin des eingetragenen Vereins. Der Gegenwert des Spielzeugs beträgt fast 1.000 Euro. Das Geld war in den Regensburg Arcaden bei einer Spendenaktion während des Corona-Lockdowns zusammengekommen. Der Playmobil-Store in dem Einkaufszentrum hat noch einmal zehn Prozent draufgelegt.

Während des Corona-Lockdowns, als nur Lebensmittelgeschäfte und andere Anbieter des täglichen Bedarfs offen hatten, und in der ersten Zeit nach allgemeiner Geschäftsöffnung haben die Arcaden ihren Besuchern Mund-Nase-Masken angeboten. „Die Masken waren kostenlos. Wir haben als kleine Gegenleistung aber um eine Spende für einen guten Zweck gebeten“, erklärt Center Manager Mirko Fröhlich. So sind rund 900 Euro zusammengekommen. Als Spendenempfänger hat sich das Center mit dem Kinderschutzbund einen kleineren Verein ausgesucht, der wichtige Arbeit für benachteiligte Familien sowie Kinder und Jugendliche mit Problemen leistet.

Rund 30 Männer und Frauen des Vereins engagieren sich ehrenamtlich als Familienpaten. In Zusammenarbeit mit dem städtischen Jugendamt kümmern sie sich um Familien mit Schwierigkeiten. So unterstützen die Paten bei der Kommunikation mit Kindergarten und Schule oder kümmern sich darum, dass die Kinder zum Schwimmunterricht oder der Logopädie kommen. „Wir helfen niederschwellig, bevor das Jugendamt mit offiziellen Maßnahmen eingreift“, erklärt Göpferich, selbst als Patin im Einsatz, die Aufgabe des Kinderschutzbunds. Rund 50 Familien pro Jahr betreuen die Paten. Dabei werden sie in nächster Zeit immer wieder die gespendeten Playmobilfiguren als kleine Geschenke dabeihaben. „Manchmal ist es traurig zu sehen, dass in den Familien kreatives Spielzeug einfach fehlt“, so Göpferich.

Neben den Familienpatenschaften betreibt der Kinderschutzbund in Regensburg zwei Sorgentelefone. Bei Hoffnungsfunken stehen Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren anderen Kindern und Jugendlichen bei Sorgen und Problemen zur Verfügung. Unter der Nummer 116 111 ist das Telefon samstags von 11 bis 20 Uhr besetzt.

Beim Projekt kopfhoch.de können sich Kinder und Jugendliche oberpfalzweit Infos und Hilfe bei persönlichen Problemen holen. Online ist das Projekt rund um die Uhr erreichbar, telefonisch täglich kostenlos von 6 bis 22 Uhr unter 0800 5458668. Der Kinderschutzbund kooperiert hierbei mit dem Mehrgenerationenhaus Amberg.

Schließlich unterstützen Ehrenamtliche des Kinderschutzbunds beim begleiteten Umgang. Dabei begleiten sie Kinder, die zu ihrem Schutz in Pflegefamilien leben, bei der Begegnung mit ihren leiblichen Eltern. Ziel ist, dass die Kinder in einem geschützten Rahmen den Kontakt zu ihren Eltern aufrechterhalten können.


www.regensburg-arcaden.de


www.kinderschutzbund-regensburg.de