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ILE Donau-Isar stellt wichtige Weichen für 2019

Der kommunale Kooperationsverbund wird für die Bürger sichtbarer und greifbarer

Die ILE Donau-Isar wird 2019 deutlich stärker an die Öffentlichkeit treten. Die Vertreter der sechs Mitgliedskommunen in der regionalen Kooperation, Aholming, Deggendorf, Moos, Plattling, Otzing und Stephansposching, haben dafür bei ihrem ersten Treffen des Jahres in Niederpöring die Weichen gestellt. Bis zur Jahresmitte soll der Internetauftritt der ILE entstehen. Kooperationsthemen wie die Vermarktung regionaler Lebensmittel oder die Darstellung der vielfältigen Wasserlandschaften zwischen Donau und Isar werden vorangetrieben. Für das Frühjahr ist eine Veranstaltung geplant, die über Förderprogramme zum sozialen Wohnen und Bauen informiert.

Jutta Staudinger, Erste Bürgermeisterin von Stephansposching und ILE-Vorsitzende, zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen der Sitzung. „Alle grundlegenden Arbeiten seit Gründung der ILE waren richtig und notwendig. Jetzt wird sichtbar, wo wir als kommunaler Verbund für die Bürger mehr leisten können, als es die einzelne Gemeinde vermag“, sagte Staudinger.

Bei der Sitzung präsentierte Christian Omonsky von der Agentur faust | omonsky kommunikation aus Regensburg die Entwürfe der neuen ILE-Website. Die Bürger werden auf der Internetseite klar und übersichtlich nachlesen können, welche Handlungsfelder die ILE bearbeitet und welche konkreten Projekte sie umsetzt. Besonders gut kam bei den Teilnehmer der Sitzung das luftige und zeitgemäße Design der Seite an.

Dr. Wolfgang Fruhmann stellte für die Fachbüros Dr. Fruhmann & Partner, Parsberg, sowie Planwerk, Nürnberg, den aktuellen Stand verschiedener Projekte dar. Ein Arbeitsfeld ist bezahlbarer und attraktiver Wohnraum in den ILE- Kommunen. Auf der einen Seite suchen viele Menschen nach der passenden Wohnung, auf der andere Seite bestehen dennoch Leerstände. Die ILE- Versammlung hat beschlossen, noch vor Ostern mit einer Veranstaltung rund um soziales Wohnen und Bauen in der ILE an die Öffentlichkeit zu gehen. Ziel ist, die verschiedenen Akteure vom privaten Bauherrn über kommunale Anbieter, Genossenschaften und Banken bis zu sozialen Akteuren und den Kommunen miteinander ins Gespräch zu bringen. „Wir hoffen, dass daraus ein regelmäßiger Austausch wird“, betonte Staudinger.

Intensiv gearbeitet haben Fruhmann & Partner sowie Planwerk auch daran, die hohe Lebensqualität in der ILE-Region mit  Fakten zu hinterlegen. So gibt es, verglichen mit anderen Gegenden, viele regional verwurzelte Lebensmittel und Spezialitäten. Die Versammlung hat beschlossen, in einem ersten Schritt ein Faltblatt zu produzieren, das einige Beispiele darstellt. Es soll die Initialzündung zur stärkeren Vernetzung der regionalen Produzenten liefern.

Bei der Naherholung spielen die Wasserlandschaften der Region eine große Rolle. Neben den Ufern und Auen an Donau und Isar prägen zahlreiche Kiesweiher das Gebiet. Manche dienen nach ihrer Stilllegung zum Baden und für Wassersport, andere sind zu Biotopen geworden. Dieser Schatz der ILE-Region soll stärker ins Bewusstsein treten. Konkret geplant ist ein Faltblatt, das zum Beispiel ein oder zwei Radtouren darstellt, die einige markante Punkte der Wasserlandschaft miteinander verbinden und so zum Erlebnis werden lassen.

Hintergrundinformationen


Zum Thema ländliche Entwicklung / ILEK /Regionale Kooperation:
www.landentwicklung.de/ziele-und-strategien/integrierte-laendliche-entwicklungskonzepte-ilek
www.stmelf.bayern.de/landentwicklung/interkommunal/index.php